Fragen zu kurzkettigen Fettsäuren


Kurzkettige Fettsäuren sind definiert als Monocarbonsäuren mit nicht mehr als 5 - 6 Kohlenstoffatomen. Der Übergang zu den mittelkettigen Fettsäuren (6-10 C-Atome) und den langkettenigen Fettsäuren < 10 ist fließend.

Prof. Dr. med. Ralf Gold
Direktor der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum St. Josef-Hospital
Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Ungesättigte Fettsäuren verfügen über Doppelbindungen zwischen ihren Kohlenstoffatomen (C-Atomen), gesättigte dagegen nicht.

Prof. Dr. med. Aiden Haghikia
Neuroimmunologisches Labor
Zentrum für klinische Forschung
Ruhr-Universität Bochum
Universitätsstr. 150
D-44801 Bochum

Natrium- und Calciumpropionat sind Salze der Propionsäure. Reine Propionsäure ist ungenießbar und aufgrund ihrer chemischen Eigenschaften nicht als Nahrungsmittelzusatzstoff zu verarbeiten. Die Salze der Propionsäure werden vor allem bei ballaststoffreicher Ernährung von bestimmten Darmbakterien produziert.

Prof. Dr. med. Wolfram Sterry
ehemals Klinikdirektor
Charité - Universitätsmedizin Berlin
Charité Centrum Innere Medizin und Dermatologie CC12
Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin

Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer
Direktor für Forschung und Lehre
Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum
St. Josef-Hospital
Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Prof. Dr. med. Ralf Gold
Direktor der Klinik für Neurologie der Ruhr-Universität Bochum St. Josef-Hospital
Gudrunstraße 56
44791 Bochum

Prof. Dr. med. Aiden Haghikia
Neuroimmunologisches Labor
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Prof. Dr. med. Wolfram Sterry
ehemals Klinikdirektor
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Prof. Dr. med. Wolfram Sterry
ehemals Klinikdirektor
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Prof. Dr. med. Aiden Haghikia
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Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer
Direktor für Forschung und Lehre
Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum
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Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer
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Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum
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Fragen zu PROPICUM®


Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer
Direktor für Forschung und Lehre
Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Ruhr-Universität Bochum
St. Josef-Hospital
Gudrunstraße 56
44791 Bochum

PROPICUM® ist ein Nahrungsmittelzusatzstoff, der im Wesentlichen aus Natriumpropionat besteht.

PROPICUM® enthält zu 99 % Natriumpropionat. Es enthält keinen Zucker und ist glutenfrei.

PROPICUM® wird unter geltenden Anforderungen und besten Qualitätsbedingungen hergestellt.

Die Stabilität von PROPICUM® ist aktuell für 36 Monate belegt. Auf der Verpackung ist eine Haltbarkeit von 24 Monaten angegeben. Es sollte bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

Nein, bei PROPICUM® handelt es sich definitionsgemäß um einen Nahrungsmittelzusatzstoff, daher gibt es auch keinen Beipackzettel.

Natriumpropionat kommt z.B. in Brot, Backwaren, bestimmten Käsesorten und Pudding vor.

In den Untersuchungen wurden zwischen 2 x 100 und 2 x 1000 mg täglich eingenommen. Mit 2 x 500 mg wurden die besten Ergebnisse erzielt.

Prof. Dr. med. Aiden Haghikia
Neuroimmunologisches Labor
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Ruhr-Universität Bochum
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D-44801 Bochum

Die Salze der Propionsäure sollen gemäß der Empfehlungen der amerikanischen und europäischen Lebensmittelbehörden (FDA/EFSA) zusammen mit der Nahrung aufgenommen werden. 

Prof. Dr. med. Wolfram Sterry
ehemals Klinikdirektor
Charité - Universitätsmedizin Berlin
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Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charitéplatz 1
D-10117 Berlin

Bei einer Einnahme bis zu 30 Gramm der Salze täglich, ist nicht mit unerwünschten Wirkungen zu rechnen. 

Ja, die Darreichungsform ist nicht relevant. Die Kapseln stellen lediglich eine Dosierungshilfe dar.

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln, z.B. auch von Natriumpropionat im Kindesalter, sollte nur in Absprache mit einem Kinderarzt erfolgen.

Prof. Dr. med. Wolfram Sterry
ehemals Klinikdirektor
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Statements


Prof. Dr. med. Wolfram Sterry
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Prof. Dr. med. Aiden Haghikia
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Das lässt sich einfach entkräften :

1. Die Europäische Lebensmittelbehörde als auch die amerikanische Behörde erachten Propionsäure und Ihre Derivate mit der Nahrung aufgenommen als unbedenklich.

2. Die Autoren selbst erwähnen in den Beiträgen , dass die kurzzeitigen Fettsäuren eine präventive Wirkung auf Autoimmunerkrankungen bei Kindern haben. Weiter unten wird allerdings das Propionat ein Risiko für Autismus bei Ratten beschrieben bei den Propionaten handelt es sich um kurzkettige Fettsäuren.

3. Bei der zitierten Untersuchung wurden sehr hohe Konzentrationen von Propionat direkt in die Ventrikel des Gehirns gespritzt . Auf diese Weise sind toxische und traumatische Effekte zu erwarten. Ein Rückschluss auf durch Nahrung aufgenommenes Propionat ist unzulässig.

4. Im Gegenteil sehen wir neuroprotektiven Effekte von Propionaten auf menschliche Neurone, die zuvor oxidativem Stress ausgesetzt waren.